Großbrand in Friesoythe – Großaufgebot der Feuerwehren und technischen Einheiten verhindern Ausbreitung
Am Freitag, den 24.07.2026, wurden gegen 22:40 Uhr zahlreiche Feuerwehren und Spezialkräfte zu einem Großbrand an der Jadestraße in Friesoythe alarmiert.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Friesoythe, Gehlenberg, Markhausen, Altenoythe, Scharrel, Bösel und Cloppenburg sowie die LUF-Einheit, die TE Drohne, der ABC-Dienst Cloppenburg, die FTZ Cloppenburg, ELW2, der AB Hygiene, der AB Schaum, der AB Wasser, Kreisbrandmeister Arno Rauer und Stellv. Kreisbrandmeister Franz-Josef Nording sowie die Kreispressesprecher Thomas Giehl und Steven Feiler.
Bereits auf der Anfahrt war eine große Rauchsäule zu erkennen. Unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden die Drehleitern aus Friesoythe und Cloppenburg in Stellung gebracht. Tanklöschfahrzeuge stellten die Wasserversorgung sicher, während der Abrollbehälter Wasser der Feuerwehr Scharrel als Puffer diente.
Parallel errichteten weitere Einsatzkräfte eine Riegelstellung, um die angrenzenden Gewerbehallen vor den Flammen zu schützen. Zusätzlich wurde eine mehrere hundert Meter lange Wasserversorgung aufgebaut. Weitere Tanklöschfahrzeuge versorgten den AB Wasser sowie das Großtanklöschfahrzeug (GTLF) kontinuierlich mit Löschwasser. Der ABC Dienst des Landkreises Cloppenburg hatte kontinuierlich Messung in der Stadt Friesoythe vorgenommen, um Schadstoffe zu messen. Die Technische Einheit Drohne überflog das Einsatzgebiet und überprüfte mit Live Bildern und Wärmebildkamera der Feuer.
Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Firmengebäude erfolgreich verhindert werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung vorsorglich per Rundfunkdurchsage informiert. Anwohnerinnen und Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit keine Angaben gemacht werden.












