Am Dienstagabend stand für unsere Einsatzkräfte eine realitätsnahe Übung auf dem Plan: Auslösung einer Brandmeldeanlage (BMA) mit gemeldeter Rauchentwicklung im 1. Obergeschoss eines Büro und Verwaltungsgebäudes.
Ausgelöster Melder: 16/9
Lage: 1. OG/ leichte Rauchentwicklung sichtbar
Mehrere Personen im Gebäude vermutet
Bereits beim Eintreffen erfolgte die Erkundung durch den Gruppenführer gemäß Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 (FwDV 3). Parallel stellte der Maschinist die Wasserversorgung sicher, während der Angriffstrupp unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung mit C-Rohr vorging. Der Angriffstrupp setzte den Verteiler und stellte die Schlauchleitung bereit. Der Wassertrupp baute die Wasserversorgung auf und stand anschließend als Sicherheitstrupp zur Verfügung.
Lageänderung im Einsatz: Nach wenigen Minuten kam es zu einer starken Rauchentwicklung im Bürobereich. Zusätzlich löste ein weiterer automatischer Melder (20/5) aus, Verdacht auf eine zweite Brandstelle oder Rauchausbreitung in einem weiteren Gebäudeteil.
Damit war schnelles und strukturiertes Handeln gefragt:
Zweite Erkundung
Erweiterung des Innenangriffs unter Atemschutz
Vorbereitung einer weiteren Schlauchleitung
Belüftungsmaßnahmen und Beleuchtung
Enge Kommunikation zwischen Gruppenführer und Trupps
Ziel der Übung war das sichere und strukturierte Vorgehen nach FwDV 3, die Menschenrettung unter Atemschutz, die Bewältigung einer dynamischen Lageänderung sowie die Zusammenarbeit von zwei Gruppen.
Solche Szenarien zeigen, wie wichtig eine klare Aufgabenverteilung, Führung und Teamarbeit im Einsatz sind. Nur durch regelmäßige Übungen können wir im Ernstfall schnell und professionell handeln.
Wir bedanken uns bei der Firma Kurre, für die Bereitstellung der Räume.





















